Medien-ID: 2915

Titel

Bundesjugendkonferenz Amaro Drom 2018

Beschreibung

Rita Prigmore und Éva Ádám auf der Bundesjugendkonferenz der Roma und Sinti (geschlechtersensibel: Rom*nja und Sinti*zze) im Herbst 2018 in Berlin. Rita Prigmore, welche den Genozid an den europäischen Rom*nja und Sinti*zze im Nationalsozialismus überlebte, leitete gemeinsam mit Éva Ádám einen Workshop auf der Bundesjugendkonferenz. Die Teilnehmerinnen beschäftigten sich anhand der Biografien verfolgter Romnja und Sintizze mit der Geschichte der Verfolgung und des Widerstands der Rom*nja und Sinti*zze im Nationalsozialismus. Éva Ádám arbeitet als pädagogische Leiterin im Amaro Drom-Projekt „Dikhen amen! Seht uns!“. Am letzten Tag der Veranstaltung teilte Rita Prigmore ihre Lebensgeschichte mit den Teilnehmenden der Bundesjugendkonferenz und berührte alle Anwesenden zutiefst. Die Bundesjugendkonferenz ist das größte bundesweite Zusammenkommen junger Rom*nja und Sinti*zze in Deutschland und wird einmal jährlich von Amaro Drom organisiert. Im Jugendverband Amaro Drom engagieren sich seit 2006 junge Rom*nja und Sinti*zze gemeinsam mit jungen Nicht-Rom*nja und Nicht-Sinti*zze für gesellschaftliche Teilhabe und gegen Rassismus. Viele von ihnen haben eine Migrationsgeschichte. Ihre Eltern sind während der Balkankriege nach Deutschland geflüchtet oder kamen als sogenannte „Gastarbeiter*innen“ nach Deutschland. Andere sind Sinti*zze. Sie sind seit mehr als 600 Jahren ein Teil der deutschen Gesellschaft. Es gibt auch Rom*nja, deren Vorfahren schon vor 150 Jahren nach Deutschland eingewandert sind. Rom*nja und Sinti*zze in ihrer Vielfalt und als selbstverständlichen Teil der Gesellschaft sichtbar zu machen ist eines der Ziele von Amaro Drom.

Nutzungsrecht

Bildnachweis: Marie Presecan
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Originaldatei

Gesellschaftsbilder © Amaro Drom_7.jpg

Dateigröße

19.7 MB

Größe bei 300 DPI

33.87 x 50.80 cm